Du suchst eine Keramikpfanne für deinen Induktionsherd?
Das ist eine kluge Wahl – wenn du die richtige triffst.
Viele Köche kaufen Keramikpfannen ohne auf die Induktionskompatibilität zu achten.
Das Ergebnis: Frustration und verschwendetes Geld.
Inhaltsverzeichnis
Die Grundvoraussetzung: Magnetischer Boden
Eine Pfanne mit Keramikbeschichtung funktioniert nur dann auf Induktion, wenn sie einen magnetischen Boden besitzt. Keramik selbst ist nicht magnetisch und würde auf einem Induktionsfeld nicht erhitzt werden.
Der Trick liegt im Pfannenboden: Induktionsgeeignete Keramikpfannen haben einen speziellen ferromagnetischen Kern, meist aus Eisen oder Stahl. Dieser wird von den elektromagnetischen Wellen des Induktionsherds erfasst und erzeugt die notwendige Wärme.
Du erkennst eine induktionsgeeignete Pfanne am Induktionssymbol auf der Verpackung – eine Spirale oder das Wort „Induction“. Alternativ kannst du den Magnettest machen: Hält ein Magnet am Pfannenboden, ist sie induktionskompatibel.
Aufbau einer induktionsgeeigneten Keramikpfanne
Mehrschichtiger Boden
Hochwertige Keramik Induktionskochgeschirr für Induktion besitzt einen mehrschichtigen Boden:
- Magnetische Grundplatte (meist Stahl)
- Aluminiumkern für gleichmäßige Wärmeverteilung
- Äußere Edelstahlschicht
- Keramikbeschichtung auf der Innenseite
Diese Konstruktion sorgt für optimale Wärmeübertragung und verhindert Hotspots, die deine Speisen ungleichmäßig garen würden.
Bodenstärke entscheidend
Ein dicker Boden (mindestens 4-6 mm) ist bei Induktion besonders wichtig. Er speichert die Wärme besser und verhindert, dass sich die Pfanne bei hohen Temperaturen verzieht.
Vorteile von Keramikpfannen auf Induktion
Die Kombination aus Keramikbeschichtung und Induktion bietet dir mehrere Vorteile:
Gesundes Kochen: Keramikpfannen sind frei von PTFE und PFOA. Du kannst ohne Bedenken auch bei höheren Temperaturen kochen.
Energieeffizienz: Induktion erhitzt nur den Pfannenboden, nicht die Umgebung. Das spart Strom und macht das Kochen sicherer.
Schnelle Reaktion: Temperaturänderungen werden sofort umgesetzt. Reduzierst du die Stufe, kühlt die Pfanne schnell ab.
Einfache Reinigung: Die glatte Keramikoberfläche lässt sich leicht säubern und ist spülmaschinenfest.
Worauf du beim Kauf achten solltest
Qualitätsmerkmale erkennen
- Eindeutige Induktionskennzeichnung vom Hersteller
- Mindestbodendurchmesser von 12 cm für zuverlässige Erkennung
- Hochwertige Keramikbeschichtung (Sol-Gel-Verfahren)
- Ergonomischer Griff mit Hitzeresistenz bis 200°C
Häufige Probleme vermeiden
Billige Keramikpfannen haben oft einen zu dünnen magnetischen Boden. Das führt zu ungleichmäßiger Hitzeverteilung und kann die Beschichtung beschädigen.
Achte auf namhafte Hersteller, die explizit Garantie für Induktionskompatibilität geben. Eine 2-3 Jahre Garantie auf die Beschichtung ist ein gutes Qualitätsmerkmal.
Induktionspfannen bieten hier oft bessere Konditionen und Langlebigkeit.
Richtige Nutzung auf Induktion
Temperatur beachten
Starte immer mit niedriger bis mittlerer Stufe (3-6 von 10). Keramikpfannen heizen auf Induktion sehr schnell auf und benötigen meist weniger Energie als auf herkömmlichen Herdplatten.
Pflegetipps für längere Haltbarkeit
- Lass die Pfanne vor dem Reinigen abkühlen
- Verwende nur Kunststoff- oder Holzutensilien
- Reinige mit warmem Wasser und mildem Spülmittel
- Vermeide den Geschirrspüler bei günstigen Modellen
Fazit
Ja, eine Pfanne mit Keramikbeschichtung eignet sich für Induktion – aber nur mit magnetischem Boden. Achte auf das Induktionssymbol und investiere in Qualität. Mit der richtigen Keramikpfanne kombinierst du gesundes, antihaftbeschichtetes Kochen mit der Effizienz moderner Induktionstechnik.
Der Magnettest gibt dir vor dem Kauf Gewissheit, und hochwertige Modelle bieten dir jahrelang Kochvergnügen auf deinem Induktionsherd.