Diese Seite bündelt, was du vor dem Kauf über Schmor- und Bratpfannen wissen solltest: einen Schmor- und Bratpfannen Test im Sinne einer ehrlichen Kaufberatung, den Vergleich der Bauarten und die Kriterien, die im Alltag am Herd wirklich zählen.
Der Unterschied zur normalen Bratpfanne liegt am Rand: Eine Schmor- und Bratpfanne hat eine gerade, deutlich höhere Wand von meist fünf bis zehn Zentimetern statt der flachen, leicht ausgestellten Kante einer klassischen Pfanne. Dieser hohe Rand hält Flüssigkeit, Fond und Schmorgut zusammen, während eine flache Pfanne beim Wenden oder beim Ablöschen sofort überschwappt.
Die kurze Antwort vorweg: Wer scharf anbraten und danach im selben Gefäß bei niedriger Hitze fertig garen will, braucht Randhöhe, einen passgenauen Deckel und zwei gegenüberliegende Griffe statt eines einzelnen Stiels. Wer nur kurz brutzelt, ist mit einer normalen flachen Pfanne besser bedient. Warum das so ist, steht weiter unten.
Schmor- und Bratpfannen Test: die besten Modelle im Vergleich
- VIELSEITIG EINSETZBAR – Die aus Eisen geschmiedeten Bratpfannen (⌀20 & ⌀28 cm) eignen sich ideal zum Schmoren, Dünsten und Braten von Fleisch, Gemüse und vielem mehr.
- ENERGIESPARENDES KOCHEN – Die gleichmäßige Wärmeverteilung in der beidseitig rautengeschmiedeten Pfanne ermöglicht eine schnelle und effiziente Zubereitung der Speisen.
- SICHERE HANDHABUNG – Der angeschweißte Griff und die Aufhängung sorgt für eine angenehme Verwendung der Pfanne.
- ROBUSTE VERARBEITUNG – Dank des geschmiedeten Eisens und der extra schweren Gastro-Qualität sind die Pfannen besonders langlebig und widerstandsfähig gegen Kratzer und Abnutzung.
- PREMIUM PFANNE MIT DECKEL – Die GSW Gourmet Granit Schmorpfanne überzeugt durch ihren extra starken FerroTherm-Boden, der für eine schnelle und gleichmäßige Wärmeverteilung sorgt. Perfekt für Induktion, Gas, Elektro und Ceran!
- KRATZFESTE BESCHICHTETE PFANNE FÜR FETTARMES BRATEN – Dank der langlebigen VITAFLON GRANIT Antihaft-Versiegelung bleibt nichts haften. Brate gesünder mit weniger Fett und reinige die Induktionspfanne im Handumdrehen.
- INNOVATIVER & PRAKTISCHER GLASDECKEL – Der Glasdeckel mit integriertem Aromaknopf ermöglicht das kinderleichte Hinzufügen von Wein oder Brühe während des Kochens für ein intensives Aroma.
- VIELSEITIG UND OFENFEST BIS 240 °C – Die GSW Bratpfanne ist ideal für Braten, Schmoren und Backen. Ergonomische, hitzebeständige Griffe sorgen für Komfort und Sicherheit.
- QUALITÄT SEIT ÜBER 125 JAHREN – Vertraue auf ein Traditionsunternehmen, das innovative und zuverlässige Produkte für deine Küche entwickelt. Diese 28 cm große Pfanne ist spülmaschinengeeignet und für den täglichen Gebrauch gemacht.
- Inhalt: 1x Schmor-/ Servierpfanne 28cm beschichtet (Volumen 5,0l, Höhe 9 cm) optimal für Herdplatten mit Ø 22 cm, 1x Glasdeckel 28 cm - Artikelnummer: 0761406380
- Material: Cromargan Edelstahl 18/10 beschichtet. PTFE-Antihaftbeschichtung. Fettarmes, gesundheitsbewusstes Braten ohne Ankleben. Hitzebeständig bis 250°C, backofenfest bis 180°C
- Die Bratpfanne mit Deckel kann auf allen gängigen Herdarten verwendet werden: Induktionsherde, Gasherde, Elektroherde, Glaskeramik-herde. Dank der optimalen Wärmeverteilung brennt nichts an
- Die beschichtete Servierpfanne mit hohem Rand und breitem Schüttrand für tropffreies Ausgießen eignet sich ideal als Multipot, Bräter, Kasserolle oder Bratentopf zum knusprigen Braten mit wenig Fett
- Die Griffe bieten einen sicheren Halt und werden während dem Kochvorgang nicht heiß. Der Glasdeckel ohne Dampföffnung ermöglicht es den Garvorgang zu beobachten
- Gesunder Antihaft. Schweiz Antihaft-Oberfläche. Frei von absichtlich zugesetzten PFOA, PFOS, Blei, Kadmium und anderen giftigen Stoffen, die in Lebensmittel übergehen können, sicher und gesund
- Alles in einer Pfanne - Größe: 12" Durchmesser, 3,2" tief, 5 Qt Fassungsvermögen. Diese Pfanne bietet eine Vielzahl von Kochoptionen wie Sautieren, Anbraten, Anbraten, Kochen, Garen, Blanchieren, Schmoren, Frittieren, Dünsten - egal, was Sie kochen möchten, diese Pfanne ist der Aufgabe gewachsen
- Leicht zu reinigen - Die glatte, antihaftbeschichtete Oberfläche und das Design ohne Nieten machen die Reinigung zu einem Kinderspiel. Sie können sie einfach mit einem Papiertuch auswischen! Wir empfehlen Handwäsche, um die Lebensdauer der Antihaftbeschichtung zu verlängern
- Für alle Herdarten geeignet - Dank des hochmagnetischen, leitfähigen Edelstahlbodens ist die Pfanne für alle Herdarten geeignet, auch für Induktion. Erhitzt sich schnell und gleichmäßig
- Aluminiumdruckguss - Das SENSARTE Kochtopfset besteht aus Aluminiumdruckguss, ist robust, langlebig, strapazierfähig und wird sich auch nach 10 Jahren nicht verziehen
- Spürbare Stabilität- die robuste Konstruktion sorgt für ruhiges, kontrolliertes Bratverhalten – auch bei hoher Hitze. Stabil auf dem Kochfeld, berechenbar bei Temperaturwechseln, ausgelegt auf Langlebigkeit statt auf leichte, dünnwandige Bauweise.
- Gleichmäßige Hitze - bis in den Rand: Die massive Bauweise verteilt die Wärme gleichmäßig über die gesamte Bratfläche, für sauberes Anbraten und kontrolliertes Garen. Egal ob Induktion, Gas oder Ceran – die Hitze bleibt berechenbar.
- Natürliches Antihaftverhalten - Die mit Titan-Partikeln verstärkte Keramikbeschichtung sorgt für hohes natürliches Antihaftverhalten. Es wird deutlich weniger Öl benötigt, Speisen lösen sich leicht und die Reinigung geht schnell, bei neutralem, unverfälschtem Geschmack.
- Durchdachtes Handling - Der Cold-Handle aus massivem Edelstahl bleibt beim Braten länger handwarm und sorgt für eine ausgewogene Gewichtsverteilung. Mit integrierter Aufhängeöse, entwickelt für den täglichen Einsatz am Herd statt für die Vitrine.
Wie eine Schmor- und Bratpfanne funktioniert
Schmoren ist ein zweistufiger Garprozess. Zuerst wird das Gargut bei hoher Hitze scharf angebraten, danach gart es in wenig Flüssigkeit knapp unterhalb des Siedepunkts weiter, oft über eine Stunde oder länger. Genau für diesen Wechsel ist die Schmor- und Bratpfanne gebaut: Der Boden verträgt die anfängliche Hitze zum Anbraten, die hohe, gerade Wand hält danach den Fond, und der Deckel verhindert, dass die Flüssigkeit beim langsamen Garen komplett verdunstet.
Ein Volumen von etwa drei bis fünf Litern bei 28 bis 32 Zentimeter Durchmesser deckt die meisten Haushaltsgrößen ab. Die zwei gegenüberliegenden Griffe sind kein Designdetail, sondern Notwendigkeit: Ein einzelner Stielgriff kippt bei zwei bis drei Kilogramm Eigengewicht plus Flüssigkeit und Fleisch leicht ab, zwei Seitengriffe verteilen die Last und lassen sich beidhändig sicher tragen, auch direkt in den Ofen.
Was scharfes Anbraten nicht bewirkt
Ein hartnäckiger Küchenmythos besagt, scharfes Anbraten verschließe die Poren des Fleisches und halte so den Fleischsaft im Inneren. Das ist falsch, und zwar gleich doppelt: Muskelfleisch hat keine Poren, die sich hitzebedingt schließen könnten, und selbst wenn es sie hätte, entsteht beim Anbraten keine wasserdichte Schicht. Der Irrtum geht auf den Chemiker Justus von Liebig im neunzehnten Jahrhundert zurück, der die beim Erhitzen austretende Eiweißflüssigkeit fälschlich für Fleischsaft hielt.
Was beim scharfen Anbraten tatsächlich passiert, ist die Maillard-Reaktion: Ab etwa 140 Grad Celsius Oberflächentemperatur reagieren Aminosäuren und Zucker miteinander und bilden die braune Kruste mit den typischen Röstaromen. Der eigentliche Sinn des Anbratens liegt also im Geschmack und in der Optik, nicht im Zurückhalten von Flüssigkeit. Beim Braten bei hoher Temperatur kann zudem Acrylamid entstehen, wozu das Bundesinstitut für Risikobewertung Hintergründe liefert. Die anschließende Garphase bei niedriger Hitze ist es dann, die das Fleisch tatsächlich zart und saftig macht, weil sich Bindegewebe langsam in Gelatine umwandelt.
Wichtig ist außerdem, dass eine hohe Wand allein noch keine gleichmäßige Hitzeverteilung garantiert. Der Boden bleibt für die Wärmeleitung entscheidend, die Wand sorgt nur dafür, dass die Flüssigkeit im Topf bleibt. Eine dünne Wand bei dickem Boden ist deshalb kein Nachteil, während ein dünner Boden bei jeder Wandhöhe zu ungleichmäßigem Anbraten führt, egal wie hoch der Rand ist.
| Material | Eigenschaft | Was es kostet | Typisch bei |
|---|---|---|---|
| Gusseisen, unbeschichtet oder emailliert | Sehr hohe Wärmespeicherung, gart auch nach dem Abschalten weiter | Hohes Gewicht, oft über 3 kg, lange Aufheizzeit | Klassische Schmorbräter |
| Edelstahl mit Sandwichboden | Reagiert schnell auf Temperaturänderungen, induktionsgeeignet | Fond kann leichter anhaften, mehr Rühren nötig | Vielseitige Alltagspfannen |
| Aluguss mit Antihaftbeschichtung | Leicht, gleichmäßige Wärmeverteilung | Beschichtung nutzt sich ab, keine hohen Temperaturen dauerhaft | Leichtere Modelle für Einsteiger |
| Kupfer, meist verzinnt oder mit Edelstahlkern | Sehr schnelle und präzise Temperaturregelung | Deutlich teurer, braucht mehr Pflege | Profiküchen und Liebhaber |
Kaufkriterien für Schmor- und Bratpfannen
- Randhöhe: Mindestens sechs Zentimeter gerade Wand, damit Fond und Flüssigkeit nicht überschwappen. Weniger als fünf Zentimeter reicht für echtes Schmoren kaum.
- Deckel: Ein passgenauer Deckel, idealerweise aus Glas zur Kontrolle des Garfortschritts, hält Feuchtigkeit im Topf und spart Energie beim langsamen Garen.
- Ofenfestigkeit: Achte auf die maximale Temperatur der Griffe und des Deckels, wenn du die Pfanne zum Fertiggaren in den Backofen stellen willst. Viele Kunststoffgriffe vertragen nur bis 180 bis 200 Grad.
- Gewicht und Griffe: Bei drei bis fünf Litern Fassungsvermögen kommen leicht drei bis fünf Kilogramm im vollen Zustand zusammen. Zwei stabile Seitengriffe sind hier wichtiger als ein einzelner langer Stiel.
- Griffbefestigung: Verschraubte oder vernietete Griffe sollten Werte nach DIN EN 12983-1 einhalten, damit sie sich auch bei vollem Topf und hoher Hitze nicht lösen.
Welche Schmor- und Bratpfanne zu welchem Einsatz passt
Für klassische Schmorgerichte wie Rouladen oder Gulasch ist Gusseisen die sicherste Wahl, weil es die Hitze auch bei längerem Köcheln konstant hält. Wer öfter zwischen scharfem Anbraten und schnellem Alltagskochen wechselt, ist mit einer Edelstahlvariante flexibler unterwegs, etwa in Kombination mit einer normalen Edelstahlpfanne für den täglichen Gebrauch. Für besonders zartes Fleisch bei niedriger Temperatur lohnt sich der Blick auf Gusseisenpfannen, die dieselbe Wärmespeicherung bieten, nur ohne den hohen Schmorrand.
Wer die Pfanne auf einem Induktionskochfeld betreibt, sollte vor dem Kauf prüfen, ob der Boden wirklich ferromagnetisch ist. Passende Kriterien dazu stehen im Beitrag zu Induktionsbratpfannen. Für kleinere Portionen oder als zweite Pfanne neben dem großen Schmorgefäß eignet sich zusätzlich eine Schwenkpfanne für schnelle Gerichte.
Häufige Fragen
- Was bedeutet Testsieger bei Schmor- und Bratpfannen? Testsieger ist kein geschützter Begriff, und wer ihn nach welchen Kriterien vergibt, steht selten daneben. Nachprüfbare Werte wie Randhöhe, Volumen und Griffbefestigung sind aussagekräftiger als ein Siegel. Genau darauf zielt dieser Schmor- und Bratpfannen Test.
- Worauf achte ich, wenn ich eine Schmor- und Bratpfanne kaufen will? Geh die Kriterien oben der Reihe nach durch, angefangen bei Randhöhe und Deckel. Erst danach entscheidet das Material zwischen Gusseisen, Edelstahl und Aluguss.
- Wie pflege ich eine Schmor- und Bratpfanne richtig? Nach dem Schmoren erst abkühlen lassen, bevor du sie mit kaltem Wasser abschreckst, sonst kann sich der Boden verziehen. Angebrannte Reste lösen sich meist mit warmem Wasser und etwas Einweichzeit, ohne Stahlwolle, die die Oberfläche zerkratzt.
- Kann ich eine normale Bratpfanne zum Schmoren nachrüsten? Nur eingeschränkt. Ein Deckel lässt sich nachkaufen, wenn er zur Größe passt, aber die Randhöhe der Pfanne selbst ändert sich dadurch nicht. Für echtes Schmoren mit viel Flüssigkeit bleibt eine flache Pfanne ungeeignet.
- Ist Emaille auf Gusseisen besser als blankes Gusseisen? Emaille braucht kein Einbrennen, ist pflegeleichter und reagiert nicht auf säurehaltige Speisen wie Tomatensoße, ist dafür aber empfindlicher gegen Schlagstellen. Blankes Gusseisen verträgt mehr Hitze und lässt sich bei Beschädigung neu einbrennen.
- Was mache ich bei einem Mangel nach dem Kauf? Zeigt sich ein Riss in der Emaille oder ein gelöster Griff innerhalb der gesetzlichen Frist, greift die Sachmangelhaftung, unabhängig von einer freiwilligen Herstellergarantie. Details zum Unterschied liefert die Verbraucherzentrale.

